Vorsicht! Identitätsdiebstahl durch Dokumente im Hausmüll

Datenmissbrauch vorbeugen

Identitätsdaten gehören nicht in den Hausmüll

Der Blick in die Mülltonnen kann Kriminellen genügen, um an sensible persönliche Informationen ihrer späteren Opfer zu gelangen. Denn die Deutschen werfen ohne große Bedenken vertrauliche Daten in den Müll.

Die Ergebnisse einer im April veröffentlichten Umfrage[1] von Trusted Shops legt den Verdacht nah, dass die Deutschen im Umgang mit ihren persönlichen Daten viel zu sorglos umgehen.

Die Deutschen werfen persönliche Informationen sorglos in den Müll

Nahezu ein Viertel der Befragten räumte ein, bereits mehrfach private Informationen unsachgemäß in die Mülltonne geworfen zu haben. Zwei von drei Deutschen zeigten sich dabei gar nicht oder kaum besorgt über potenzielle Risiken.

Eine klare Meinung vertraten die Umfrageteilnehmer auf die Frage hin, welche Dokumente den größten Schaden anrichten, wenn sie auf diese Weise in die Hände eines Kriminellen fielen. Die Hälfte der befragten Personen glauben, dass Ausweisdokumente am gefährlichsten sind (55 Prozent), gefolgt von Kontoauszügen (21 Prozent) und medizinischen Unterlagen (11 Prozent).

Gefährlicher Leichtsinn ist Vorlage für Identitätsdiebstahl

Wer gedankenlos Auszüge seines Giro- oder Kreditkartenkontos in den Hausmüll wirft, liefert Kriminellen regelrecht eine Steilvorlage für Identitätsbetrug aller Art. Kontoauszüge verraten die Details zur Bankverbindung (Kontonummer, Bankleitzahl bzw. IBAN). Auf den Belegen ist üblicherweise auch die vollständige Anschrift des Kunden enthalten. Beide Angaben zusammen können bereits ausreichen, um im Namen des Opfers Waren in einem Online-Shop per Lastschrift zu bestellen.

Die einzelnen Positionen auf dem Auszug liefern weitere nützliche Informationen für einen Identitätsdiebstahl. Etwa die Kundennummern bei Unternehmen, die im Verwendungszweck einer Buchung auftauchen, oder die Details zu einem Konto bei Paypal. Auch diese Angabe hilft Kriminellen bereits dabei, den Betroffenen auszuspionieren.

Dem Identitätsdiebstahl vorbeugen und richtig entsorgen

Briefe der Krankenkasse, Kontoauszüge, aber auch Rechnungen sollten nicht im Hausmüll oder der Altpapiertonne landen. Dokumente mit vertraulichem Inhalt zerkleinern Sie besser mit einem Schredder, bevor diese entsorgt werden. Ein solches Gerät als Aufsatz für einen Papierkorb gibt es bereits für unter 50 Euro. Für den privaten Gebrauch reichen diese völlig aus.

Noch mehr Sicherheit bieten kleine Standgeräte, die sich unter den (heimischen) Schreibtisch stellen lassen, wenn diese das Papier nicht nur in Streifen, sondern in kleine Quadrate zerfasern (Cross-Cut nennen das die Hersteller). Dann, und erst dann, können die Papiere entsorgt werden.

Bleiben Sie wachsam und denken Sie immer daran: Ihr Identitätsschutz fängt bereits beim eigenen Hausmüll an. Überprüfen Sie jetzt mit Owl – unserer digitalen Alarmanlage, ob Ihre persönlichen Daten sicher sind.

[1] https://www.presseportal.de/pm/18323/3921084

Lassen auch Sie den innovativen Identitätsschutz Owl über Ihre Daten wachen!

Nur 4,49 €/Monat (inkl. MwSt.)

Share This