Datenschutz darf nicht beim Smart Home enden – Was ist zu beachten?

Gefahren im Netz

Datenschutz und Smarthome

Die eigenen vier Wände werden intelligent. Mit einem Smart Home soll das Leben zu Hause ein bisschen komfortabler und sogar sicherer werden. Doch nur wenige Nutzer denken darüber nach, dass die Technik gerade bei Datenschutz und Datensicherheit Probleme bereiten kann. Mit Owl – unserer digitalen Alarmanlage – können Sie sorgenfrei Ihr Smart Home genießen, denn Owl sorgt dafür, dass Sie die Kontrolle über Ihre persönlichen Daten gewinnen und behalten.

Bereits knapp 16 Prozent der Haushalte in Deutschland sind in das Thema Smart Home eingestiegen und verfügen wenigstens über ein Gerät in diesem Segment. Und Handel und Industrie reiben sich bereits erwartungsvoll die Hände. Denn für die kommenden Jahre wird ein regelrechter Boom erwartet. Allerdings kann das, was Haus und Wohnung “smart” macht, auch Probleme bei der Sicherheit und Privatsphäre bedeuten.

Heizung oder Licht steuern – das Heim überwachen

Bunt und vielfältig ist die Auswahl an Smart Home Geräten, die Versandhandel und Elektronikmärkte für die Kunden bereithalten. Und schon für rund 50 Euro können Mieter und Eigentümer in die Welt der intelligenten Haustechnik einsteigen. Schon zu den Klassikern gehören hier etwa die Steuerung von Heizung und Licht in den eigenen vier Wänden.

Das Angebot reicht von preiswerten Vernetzungslösungen, die auch von Laien installiert werden können, bis zu mehreren Tausend Euro teureren Bausteinen, die fest im Haus von einem Elektriker installiert werden.

Wer sich sein Smart Home selbst einrichtet, kauft zunächst ein Starter-Kit. Es enthält eine zentrale Komponente, die direkt mit dem Router verbunden wird. Dieser Hub wird benötigt, damit die verschiedenen Bauteile auch ferngesteuert werden können. Die angebotenen Funktionen sind vielfältig. Thermostate für die Heizung, regeln die Raumtemperatur, und Glühbirnen, die per WLAN kommunizieren, binden jede Leuchte in das Smart Home ein. Glasbruchmelder überwachen Türen und Fenster, Wassersensoren können in der Nähe von Waschmaschinen oder Geschirrspülern rechtzeitig Alarm auslösen, bevor größere Schäden entstehen.

Unbegrenzte Möglichkeiten, viele Risiken

Die Bewohner eines Smart Home können nicht nur Heizung und Licht in einem anderen Raum regulieren. Die Systeme reagieren auch automatisch auf die Abwesenheit seiner Bewohner. So senkt die intelligente Heizungssteuerung die Temperatur, sobald der letzte Mitbewohner das Haus verlassen hat. Nähert er sich dann wieder, wird die Heizung wieder hochgedreht, damit beim Betreten bereits angenehme Temperaturen herrschen. Auch die Steuerung der Beleuchtung kann so auf Kommen und Gehen reagieren. Und wer will, schaltet aus der Ferne das Licht in der Wohnung an.

Damit das Smart Home auf das Verlassen des Hauses reagiert, muss in der App des Herstellers die Standortüberwachung auf dem Smartphone aktiviert sein. Mit diesen Daten könnten sich nicht nur Bewegungsprofile anlegen lassen. Der Nutzer liefert damit auch Protokolle über seinen Tagesablauf frei Haus.

Das Smarthome als Einfallstor für Cyberkriminelle

Damit über das Internet das Licht geschaltet wird, muss durch den angeschlossenen Hub ja auch ein Kanal in das heimische Netzwerk geöffnet werden. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Cyberkriminelle in größerem Stil versuchen werden, daraus Kapital zu schlagen. Und falls die Bilder aus der Überwachungskamera einer Smart Home Lösung abgefangen werden, wissen Kriminelle natürlich auch, dass die Bewohner nicht zu Hause sind.

Ein Smart Home ist somit nur so sicher, wie die Hersteller der Lösung und die Entwickler der Apps gearbeitet haben.

Wer sich seine eigene Steuerungszentrale für das Smart Home baut und diese lediglich in seinem eigenen Netzwerk nutzt, darf sich auf der sicheren Seite wähnen. Denn Cyberattacken sollte die Firewall im Router abwehren. Und tatsächlich gibt es auch einige Opensource-Lösungen, mit denen sich Technikbegabte individuelle Systeme zusammenstellen können. Allerdings ist das bisher eher etwas für Experten und bastelfreudige Naturen. Denn es existieren auf dem Markt eine Reihe von Standards, die alles andere als einfach zusammenarbeiten.

Die Cloud und Smart Home Geräte

Schneller und einfacher soll die Vernetzung werden, wenn der Hausbewohner ein Benutzerkonto bei einem Cloudanbieter eröffnet, um dann an einer Stelle zentral alle Geräte zu verwalten. Wer sich für einen solchen Ansatz interessiert, sollte aber daran denken, dass auf einem ihm unbekannten Server dann auch noch zusätzliche Informationen lagern. Ein gefundenes Fressen für Cyberkriminelle. Bei einem erfolgreichen Angriff fallen Unbefugten dann nicht nur Zugangsinformationen, sondern eventuell auch noch Adressen in die Hände. Genügend Daten, um darauf dann einen gezielten Identitätsdiebstahl aufzubauen.

Das Smart Home ist eine bequeme Sache. Wer sich aber für die Automatisierung seiner vier Wände interessiert, ist gut beraten, vor und nach dem Kauf genau zu überlegen, welche Funktionen er tatsächlich benötigt, welche Daten er von sich preisgeben will und was der Hersteller zum Schutz von Daten und Geräten unternommen hat. Der Wunsch nach Datenschutz und Sicherheit der eigenen Identität sollte deshalb nicht beim Smart Home aufhören. Checken Sie mit Owl – unserer digitalen Alarmanlage, ob Ihre persönlichen Daten bereits im Darknet gehandelt werden, um sie anschließend für einen Identitätsdiebstahl zu missbrauchen.

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