Google weiß alles, aber nicht über Sie: in 2 Schritten zur Anonymität

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Was weiß Google alles und wie werden Sie wieder anonym?

Im Zusammenhang mit der Europäische Datenschutzgrundvordnung (DSGVO) machen sich derzeit viele Menschen Gedanken über die Themen Datensicherheit, Datenschutz, Identitätsdiebstahl und Privatsphäre im Netz. Was wissen Unternehmen über mich? Was machen Sie mit diesen Informationen? Wissen Sie, was Google über Sie weiß?

Das Unternehmen Google gehört zum Alltag von Millionen Menschen. Die Bedienung der Suchmaschine ist zum Synonym für die Internetrecherche geworden. Reisende navigieren mit Google Maps auf dem Smartphone durch fremde Städte. Gmail gehört zu einem der beliebtesten kostenlosen E-Mail-Dienste im Internet.

Von je her gehört es zur Strategie des Unternehmens, Produkte zu „verschenken“. Es gibt einige Erweiterungen für verschiedene Google Produkte, für die gezahlt werden muss. Hardware-Produkte, die in Kooperation mit anderen Unternehmen hergestellten werden, wie der smarte Lautsprecher „Google Home“, müssen im Einzelhandel erworben werden. Die Mehrzahl der Angebote ist für den Kunden gratis.

Die wenigsten Menschen zahlen für Google-Dienste. Aus Sicht des Unternehmens sind sie somit keine Kunden, sondern Nutzer, obwohl der Konzern viel Geld verdient mit den vielen Informationen über die Nutzer.

So finden Sie heraus, was Google über sie weiß

Es ist die schiere Masse an Informationen, die Google, Facebook und andere Unternehmen von ihren Nutzer erhalten, die diese Daten so wertvoll macht. Durch Zusammenfassungen und Analysen lassen sich Erkenntnisse darüber gewinnen, für was sich Menschen interessieren, welche Produkte bei ihnen ankommen und in Zukunft ankommen werden.

Informationen, an denen andere Unternehmen brennend interessiert sind, um damit gezielt Werbung schalten zu können, oder sie für die Entwicklung neuer Produkte und Services zu verwenden. Online-Werbung ist immer noch der Umsatzbringer für Google, auch wenn der Konzern inzwischen auch aus zusätzliche Erlösquellen schöpft.

Anders als viele andere Unternehmen, geht Google transparent damit um, welche Daten und Informationen gesammelt werden. Der Einsatzzweck wird allerdings nicht erklärt.

Um herauszufinden, was Google über Sie gespeichert hat, besuchen Sie die Seite https://myactivity.google.com/myactivity. Dort melden Sie sich mit Ihrem Google-Konto an. Das besitzen Sie ja automatisch, wenn Sie sich bei einem Google-Dienst registriert haben oder ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android verwenden.

Je nachdem wie intensiv Sie Angebote von Google oder Ihr Smartphone nutzen, dürfte der Anblick der endlosen Datenlisten erschreckend wirken. Zugleich ist der Blick eindrucksvoll, denn erst dann dürfte sich jeder bewusst werden, wie viel er aus seinem Privatleben preisgibt.

Sie finden hier beispielsweise:

  • Jede Webseite, die Sie mit Chrome besucht haben,
  • jede Suchabfrage bei Google selbst,
  • jede App auf dem Smartphone, die Sie geöffnet,
  • jeden Ort, den Sie besucht haben und
  • Youtube-Videos, die Sie angesehen haben.

Über den Eintrag „Andere Google-Aktivitäten“ erhalten Sie Zugriff auf noch weitere Daten, die Google angelegt hat.

Am oberen Rand des Bildschirms finden Sie Filterfunktionen, mit denen Sie gezielt auf Spurensuche gehen können.

So schalten Sie die Google-Überwachung aus

Das Portal zeigt Ihnen nicht nur, was Google bereits von Ihnen gespeichert hat, sondern Sie nehmen hier auch Einstellungen vor. Sie können beispielsweise direkt auf dieser Seite Daten gezielt löschen und auch die Protokollierung Ihrer Aktivitäten abschalten oder beschränken.

Löschen Sie Ihre Aktivitäten

Mit „Aktivitäten löschen“ entfernen Sie alle Informationen ab einem gesetzten Datum. Das Löschen können Sie bei Bedarf auf bestimmte Bereiche beschränken. Wollen Sie lediglich das Protokoll Ihre Suchanfragen entfernen, den Rest aber behalten, geht dies über die Auswahl der entsprechenden Produkte in der Liste.

Deaktivieren Sie die Protokollierung Ihrer Aktivitäten

Mit „Aktivitätseinstellungen“ gelangen Sie zu einer Übersicht, auf der Sie gezielt durch einfaches Klicken die Protokollierung Ihrer Aktivitäten ganz oder teilweise ausschalten.

Das Google-Portal gibt Ihnen alle Werkzeuge in die Hand, um zu entscheiden, welche Informationen Sie mit dem Unternehmen teilen wollen.

Denken Sie an den Schutz vor Identitätsdiebstahl

Ein Blick in die von Google gespeicherten Informationen zeigt, wie wichtig der verantwortungsvolle Umgang mit den eigenen Daten ist. Darüber hinaus ist es absolut notwendig, gerade so wichtige Zugänge wie das Google-Konto mit einem starken Passwort zu schützen. Wenn diese Informationen in die falschen Hände fallen, ist Ihre Identität im Internet in höchster Gefahr. Bleiben Sie also wachsam!

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