Kinder sicher im Internet – 8 Tipps für Eltern

Datenmissbrauch vorbeugen, Trends und Tipps

So starten Ihre Kinder sicher ins Internet

Kinder finden im Internet interessante Bildungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Es lauern aber auch digitale Fettnäpfchen und Gefahren. Sie können als Eltern viele Weichen stellen, damit die Erkundungstouren Ihres Surfnachwuchses sicher sind. Wir geben 8 Tipps, sodass Ihre Kinder bedenkenlos die digitale Spielwiese entdecken können.

Warum ist Kindersicherheit im Internet so wichtig?

Kinder wachsen heute als „digital natives“ auf. Dennoch brauchen sie eine Anleitung für die ersten Schritte im Netz. Denn es lauern einige Gefahren, über die der Surfnachwuchs aufgeklärt sein sollte. Dazu gehören Datenmissbrauch oder auch der Kontakt mit pornografischen Bildern, Cyber-Mobbing oder Cyber Grooming, gewaltverherrlichenden oder extremistischen Inhalten. Nehmen Sie sich die Zeit und sensibilisieren Sie Ihre Kinder hinsichtlich solcher Gefahren im Internet. Vereinbaren Sie gemeinsam mit Ihren Kids sinnvolle Sicherheitsregeln und technische Vorbeugungsmaßnahmen.

  1. Gehen Sie die ersten Schritte gemeinsam
    Begleiten Sie Ihre Kinder bei den ersten Surfversuchen. Beginnen Sie mit speziellen Websites für den Nachwuchs, wie z.B. www.meine-startseite.de, die zu kindgerechten und sicheren Videoportalen, Suchmaschinen und Nachrichten verlinkt. So führen Sie Ihr Kind spielerisch an die Möglichkeiten des Webs heran. Auch wenn Tochter oder Sohn älter werden, sollten Sie sich mit ihnen über die Internet-Nutzung austauschen.
  2. Sorgen Sie für ein „sicheres Internet“
    Mit technischen Hilfsmitteln können Sie etwa den Download ungeeigneter Software verhindern und festlegen, welche Websites Ihr Nachwuchs aufrufen und welche Programme er installieren darf. Das gilt auch für das mobile Surfen mit Smartphone & Co. Achten Sie darauf, dass geräteeigene Sicherheitseinstellungen aktiviert sind. Installieren Sie bei Bedarf Jugendschutz-Apps. Durch ein Passwort im App-Store verhindern Sie, dass Ihre Kinder In-App-Käufe tätigen oder Apps installieren.
  3. Stellen Sie den Wecker
    Vermitteln Sie den Kindern, dass es seine unmittelbare Umwelt nicht durch zu viel Internetnutzung vernachlässigen sollte. Legen Sie dafür mit Ihren Kindern konkrete Surfzeiten fest, etwa ein Tages- oder Wochenkontingent. Über die Router-Einstellungen können Sie das Tor zum Internet auch zu festgelegten Uhrzeiten automatisch öffnen und schließen.
  4. Leiten Sie zur Datensparsamkeit an
    Viele Internet-Anwendungen sind kostenfrei, erfordern allerdings eine Anmeldung. Klären Sie Ihre Kinder darüber auf, dass es mit seinen persönlichen Daten sparsam umgeht und stets nur die notwendigen Informationen übermittelt. Bedenken Sie: einmal online, können solche Daten auch schnell von Cyber-Kriminellen gestohlen und anschließend für eigene Zwecke missbraucht werden.
  5. Nutzen Sie die Datenschutzeinstellungen
    Ob Betriebssystem, Suchmaschine oder soziale Netzwerke – beinahe bei allen Anwendungen können Sie selbst das Datenschutzniveau festlegen. Werkseitig ist es oft sehr niedrig eingestellt. Sensibilisieren Sie Ihre Kinder dafür, ihre Privatsphäre im Internet wahren zu wollen und die Einstellungen zu überprüfen. Beispielsweise sollten in sozialen Netzwerken Fremde keinen Zugriff auf das Profil erhalten. Motivieren Sie Ihren Nachwuchs, Ihnen von Kontaktaufnahmen durch Unbekannte zu erzählen. Für Kinder sollten Konversation mit Fremden und Daten- sowie Bilderweitergabe tabu sein. Das gilt auch für fremde Kinder, hinter deren Profil sich ebenfalls ein Cyber-Krimineller oder Pädophiler verstecken könnte.
  6. Besondere Vorsicht bei Fotos und Videos
    Spontane Schnappschüsse oder Videos ins Internet zu laden und Freunden zu zeigen, kann Spaß machen. Aber leiten Sie Ihre Kinder dazu an, dies nur in gesicherten Umgebungen zu tun. Bei Fotos und Videos gilt ganz besonders: „Einmal im Netz, immer im Netz“. Dritte könnten die Bilder unkontrolliert weiterverbreiten. Bei sehr freizügigen Fotos kann es dann zu Mobbing oder Missbrauch durch Pädophile kommen. Bilder, auf denen andere Menschen zu sehen sind, dürfen nicht ohne deren Zustimmung gepostet werden.
  7. Urheberrechtsverstöße können teuer werden
    Weisen Sie Ihre Kinder darauf hin, dass nicht alle Inhalte im Internet kostenfrei und ohne Genehmigung des Urhebers konsumiert und weiterverbreitet werden dürfen. Erklären Sie Ihrem Kind, worauf es beim Urheberrecht achten muss und empfehlen Sie Ihrem Nachwuchs entsprechend „ungefährliche“ Mediatheken für Kinder, etwa von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern.
  8. Etikette gelten auch im Internet
    Machen Sie Ihre Kinder darauf aufmerksam, dass es auch im Internet Benimmregeln gibt. Beleidigungen verbreiten sich schnell und Adressaten sind ihnen meist hilflos ausgeliefert. Ihr Nachwuchs sollte sich auch nicht davor scheuen, Ihnen mitzuteilen, wenn sie selber Opfer von verbalen Angriffen werden.

Extra-Tipp: Richten Sie eine digitale Alarmanlage ein

Manchmal hilft alle Vorsicht im Netz nicht und Ihre E-Mail-Adressen oder andere persönliche Daten werden trotzdem von Kriminellen gestohlen und missbraucht. Um darüber möglichst schnell informiert zu werden, sollten Sie eine digitale Alarmanlage einrichten, wie den Daten-Monitoring Service von Owl. Zudem hilft Owl mit Präventivempfehlungen, sodass Sie und Ihre Kinder sorgenfreier durch das Netz surfen.

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